2015, Energetische Fassadensanierung | Neugestaltung


Energetische Fassadensanierung und Neugestaltung

Bei der Sparkasse Stade-Altes Land in Jork wurde eine energetische Fassadensanierung mit einer Neugestaltung verbunden. Lange Zeit verfügte das Stahlbetonskelettgebäude von 1973 über eine energetisch ungünstige Hülle mit geringer Wärmedämmung. Da das Gebäude zudem optisch in der öffentlichen Kritik stand, sollte auch die Fassade neu gestaltet werden. Der Kunde legte schon zu Beginn des Projekts großen Wert auf eine wirtschaftliche Machbarkeit und Kostensicherheit. Die Sparkasse entschied sich für eine sehr langlebige Variante mit Ziegelvorhangfassade, kombiniert mit einem kostengünstigen Sonnenschutz.

Reduziert und klar

Die Gestaltung respektiert die Gebäudestruktur und fügt sich dank des verwendeten Baumaterials sehr gut in die örtliche Umgebung ein. Generell setzte die Sparkasse im weiteren Planungsprozess gestalterisch auf Reduktion und Klarheit. Die Sanierung erfolgt während des laufenden Betriebs und ist technologisch sehr anspruchsvoll. Vorgefertigte große Mauerwerksteile von bis zu sieben Metern Länge werden mit einem Spezialkran an den bestehenden Stahlbetonstützen befestigt – so ist die Vormauerschale auch ohne eine tragende Außenwand möglich.

Modernisierte Gebäudetechnik

Ein Bauherr muss bei einer so umfassenden energetischen Sanierung gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) auch die Gebäudetechnik modernisieren. Das ist allein schon aus praktischen Gründen sinnvoll. Denn nach der Sanierung der Fassade sinkt die benötigte Heizleistung erheblich. Die getroffenen Maßnahmen sind somit nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch ein Gewinn.

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Projektflyer


Projektteam:

Bauherr: Sparkasse Stade-Altes Land
Architekt: BancArt GmbH, Stefan Scholz, Kai Straube, LP 1–6
Objektüberwachung: Sparkasse Stade-Altes Land
Tragwerksplanung: Grube & Mehlfeld Ingenieurpartnerschaft, Hamburg
Brandschutz: Birgit Katscher, Wittmold | Bauphysik: KAplus, Eckernförde